Coronavirus - Informationen, Zahlen, Bekanntmachungen

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0331 866-5050    Montag - Freitag 09:00 - 17:00 Uhr

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Die Hotline des Landkreises Prignitz ist wie folgt besetzt:
Montag - Freitag                       08:00 - 16:00 Uhr 


Bekanntmachung vom 6. September 2021

Der Landkreis Prignitz gibt gemäß § 5 Abs. 3 der neuen Umgangsverordnung bekannt:

Der Landkreis Prignitz weist seit den letzten fünf Tagen eine Inzidenz von über 35/100.000 Einwohner auf.

Damit gelten ab Dienstag, dem 7. September 2021, schärfere Personenbegrenzungen für Veranstaltungen und Feste: Dann ist die Personenzahl auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt.

Für den Landkreis Prignitz gilt weiterhin die in der neuen Umgangsverordnung vorgesehene Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises (siehe unten > ÜBER 20)

Wenn im Landkreis Prignitz die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen der Schwellenwert von 35 unterschritten wird, gibt der Landkreis die Überschreitung unverzüglich in geeigneter Weise öffentlich bekannt.

Die Umgangsverordnung gilt bis zum 24.09.2021.

maßgeblicher Inzidenzwert
des RKI



 

 

 

 

Stand:
11.09.2021

Stand: 12.09.2021

Stand: 13.09.2021

Stand: 14.09.2021

Stand: 15.09.2021

Stand: 16.09.2021

Stand: 17.09.2021

35,5

35,5

40,7

40,7

40,7

40,7

38,1

Neue bestätigte
Fälle im 24-h-Vergleich

Zahl bestätigter
Fälle

Stand: 17.09.2021

7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner

Sterbefälle

7-Tage-Fallzahl


ambulant + stationär
kumuliert ab 10. KW 2020

pro 100.000 Einwohner

Wohnortprinzip
kumuliert ab 10. KW 2020
(24-h-Vergleich)

Summe der Infektionen in den letzten 7 Tagen nach Meldedatum

+1

3400

38,1

164

29

Neue Umgangsverordnung des Landes ab16. September 2021 in Kraft getreten

die nuen 3 Leitindikatoren zu

Wichtige Corona-Regeln im Überblick

INZIDENZWERTE

Es gibt in der Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung zwei Inzidenzwerte, die strengere Maßnahmen auslösen: 20 und 35.

UNTER 20
In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 20 liegt, gilt die 3G-Regel (
Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) in diesen Bereichen:

·         in Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen (Ausnahme: Kinder in der
vorschulischen Kindertagesbetreuung),

·         für Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
sowie Pflegeheimen und diesen gleichgestellten Wohnformen,

·         Kontakt-Sport in Indoor-Sportanlagen,

·         Diskotheken, Clubs und Festivals (drinnen und draußen),

·         Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen.


ÜBER 20

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 20 überschreitet, gilt die 3G-Regel (
Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) darüber hinaus auch in diesen Bereichen:

·         Innengastronomie,

·         Teilnahme an Veranstaltungen und Festen (Ausnahmen: Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen
unter freiem Himmel mit bis zu 750 bzw. ab dem 13. September 2021 mit bis zu 500 gleichzeitig Teilnehmenden sowie für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 200 bzw. ab dem 13. September 2021 mit bis zu 100 gleichzeitig Teilnehmenden),

·         Inanspruchnahme körpernaher Dienstleitungen, wenn die besondere Eigenart der Dienstleistung
das Tragen einer
medizinischen Maske nicht zulässt (zum Beispiel Bartrasur oder Gesichtskosmetik; Ausnahme: Testpflicht gilt generell nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen),

·         Beherbergungen (Test bei Anreise),

·         Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote,

·         Sportanlagen in geschlossenen Räumen (Indoor-Sport),

·         Innen-Spielplätze,

·         Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte,
Volksfeste, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen (Ausnahmen: Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 bzw. ab dem 13. September 2021 mit bis zu 500 gleichzeitig Teilnehmenden),

·         Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Freibäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren
(Ausnahme:
Angebote, die im Zusammenhang mit gebuchten Übernachtungen stehen; hier besteht die Testpflicht bereits beim Einchecken in der Beherbergungsstätte),

·         Künstlerische Amateurensembles (Proben und Auftritte in geschlossenen Räumen; Ausnahme:
Testpflicht
gilt nicht für Ensembles, bei denen nicht gesungen wird und keine Blasinstrumente gespielt werden),

·         Veranstaltungen von Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, in
Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahr-, Flug- und Segelschulen (Ausnahmen gelten für Veranstaltungen unter freiem Himmel sowie Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts – in beiden Fällen ist auch bei Inzidenzwerten von über 20 kein Test notwendig).


ÜBER 35
In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 35 überschreitet, gelten schärfere Personenbegrenzungen für Veranstaltungen und Feste: Dann ist die Personenzahl auf höchstens
5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt.


      AUSNAHMEN VON DER TESTPFLICHT     
Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht für

·        
Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
·        
Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen
       besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen
       einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden; als Nachweis ist auch eine von einem
       Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche
       Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) ausreichend,

·       
geimpfte Personen,
-     genesene Personen.

TEST-NACHWEIS
Testnachweise müssen den bundesrechtlichen Anforderungen entsprechen (§ 2 Nummer 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung).

Das bedeutet: Immer, wenn ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verlangt wird, gilt in Brandenburg folgendes:

·         Der Test darf maximal 24 Stunden zurückliegen.

·         Der Testnachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer
Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorgelegt werden.

·         Die zugrundeliegende Testung muss durch eine sogenannte In-vitro-Diagnostika erfolgt sein, zum
Beispiel ein PoC-Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal (etwa ein kostenfreier Bürgertest in einer Teststelle), im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, oder vor Ort unter Aufsicht ein Antigen-Selbsttest (sogenannter Laientest).


       Detaillierte Hygienebestimmungen und Maßnahmen
sowie       Bußgeldtatbestände


sind in der
Umgangsverordnung des Landes Brandenburg  aufgelistet.

 


 


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